November 10, 2008
There is a debate about the tremendous rise in top executive pay. For some people it is only injustice, for others it is also a reason for corporate scandals and financial crisis.
It is not only that pay is often for non-performance. Executive pay for performance is regarded as a governance tool similar to, say, supervisory boards; but it has become highly questioned. The idea is based on the carrot and stick principle, but it represents an enormous incentive to manage earnings, short term orientation and ignoring risks. Executive pay systems poisoned rather than to have cured corporate governance.
Complex and dynamic business environments make it difficult both to measure corporate performance and to describe its drivers. Thus, the question arises whether, for instance, non-financial and ethical values are as relevant to corporate success as financial value enhancement. But a lack of transparency may open up such systems to manipulation.
Title photo cited from: Claudia Deutsch, A Brighter Spotligth, Yet the Pay Rises, The New York Times, April 6, 2008
July 1, 2009
FTD: “Vorstandgehälter in zwei Dekade verachtfacht. Personalberater sehen falsche Orientierung.” Mehr
June 10, 2009
Der Themenabend “Die große Gier” geht den Ursachen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Grund. Auf mehrere Billionen Euro wird der Schaden geschätzt, der – ausgelöst durch die Immobilienkrise in den USA und Spekulationen der Finanzbranche – inzwischen auch zu einer globalen Wirtschaftskrise geführt hat.
Raffgier und eine unverantwortliche Casino-Mentalität wird den Akteuren auf den Finanzmärkten wohl nicht ganz zu Unrecht unterstellt. Bundespräsident Köhler kritisierte heftig, die Geldmärkte hätten sich zu einem “Monster” entwickelt. Ganz offensichtlich haben viele der gestern noch bewunderten Finanzgenies und Wall-Street-Stars den Überblick verloren oder skrupellos auf Risiko gespielt. Ganze Volkswirtschaften standen und stehen am Rand des Bankrotts. Die Zeche zahlen die um ihr Hab und Gut geprellten Anleger, die Steuerzahler und diejenigen, die aufgrund der Krise ihre Jobs verloren haben und noch verlieren werden.
Wie konnte es soweit kommen, dass Immobilienspekulation das gesamte Finanzsystem ins Wanken bringt? Und welche Schlupflöcher gibt es für Vermögende, ihr Kapital, am Fiskus vorbei, in Sicherheit zu bringen? Diesen Fragen geht der ARTE-Themenabend mit zwei Dokumentationen nach
May 22, 2009
Deutschlands Unternehmensführer gehen auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung: Prominente Aufsichtsratschefs warnen vor zu starken Eingriffen beim Thema Managervergütung – und haben einen Brandbrief an die Kanzlerin geschickt. (Der Spiegel; mehr…) (Handelsblatt; mehr…)
February 17, 2009
17. Februar 2009 Die Empörung über Boni für die Investmentbanker hat nun in Deutschland ein Gesicht. Es gehört Stefan Jentzsch, dem ehemaligen Chef des Investmentbanking der Dresdner Bank. Auf ihn konzentriert sich der Ärger der Bundeskanzlerin, von Ministern und Staatssekretären. Über ihn und seine Londoner Söldnertruppe kursieren in Berlin wilde Geschichten. Fest steht nur so viel: Gestritten wird über einen Bonustopf von 400 Millionen Euro. Die Boni sollen als Halteprämie einigen Investmentbankern zugesichert worden sein, die nun auf Auszahlung pochen, obwohl zuvor diese Sparte Milliardenverluste gemacht und so die Dresdner Bank in die Arme der Commerzbank getrieben hat.
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January 30, 2009
Im Kampf gegen die Krise nimmt der US-Präsident Banker und Manager ins Visier: Für Top-Beschäftigte der vom Staat unterstützen Unternehmen gelten strenge Gehaltsgrenzen (Mehr) (English)
January 28, 2009
“Die Kreditausfälle werden mehr als 3 Billionen Dollar betragen”
“Die Entwicklung wurde geprägt von der Tendenz zur Deregulierung und zu finanzieller Innovation. Gerade die innovativen Finanzinstrumente entwickelten sich ohne adäquate Rahmenbedingungen zu einem wahren Dschungel. Er wurde noch wilder durch die Art und Weise, wie die Marktteilnehmer entlohnt wurden: Manager und Händler gerieten außer Kontrolle und waren in erster Linie am Volumen und nicht an der Qualität der geschaffenen und verkauften Instrumente interessiert. Sie konnten in kurzer Zeit hohe Erfolgsprämien einheimsen, ohne Rücksicht darauf, dass ihre Firmen bald in die Pleite schlittern würden.”
Nouriel Roubini in der FAZ vom 28. Januar 2009, S. 22